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TRIX Partnerschaften

Text  und Bilder: Peter Anderegg

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Inhaltsverzeichnis:

TTR England - Zusammenarbeit 1936-1940

TTR England - Zusammenarbeit 194

1948-55 TTR England - Sortimentsaustausch

1951-59 Hans Walter Diller - Zulieferer TRIX Gebäude

1951 RÜCO Deutschland: RÜCO als Zulieferer Signale wird übernommen

DISTLER und TRIX: Firmen im Eigentum von Ernst Voelk, Fürth bei Nürnberg

1959-68 Willy Ade und RÖWA - Hochdetaillierte Modelle

1961-64 Rivarossi Italien - Sortimentsaustausch

DISTLER und TRIX: Firmen im Eigentum von Ernst Voelk, Fürth bei Nürnberg

1935/36 Arisierung 1: Ernst Voelk kauft DISTLER

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Ernst Voelk, Eigentümer Johann Distler KG und TRIX

1935/36 Arisierung 1: Ernst Voelk kauft DISTLER

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1935/36 Erwerb der Metallwarenfabrik Johann Distler KG - Die jüdischen Besitzer wurden gezwungen, die Firma Distler an Ernst Voelk zu verkaufen.

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Exkurs: 1938 Erwerb/Übertragung der Firma Trix im Zuge der Arisierung

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Person​​

 

Ernst Michael Voelk (auch Völk): 07.06.1896 Fürth - 18.08.1969 Locarno

war ein Fürther Unternehmer, Präsident der Nürnberger Handelskammer, Mitglied NSDAP und wurde dadurch Eigentümer:

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Im Dritten Reich war Voelk Vorsitzender der Fachgruppe »Spielwaren, Sportartikel und Turngeräte« der Wirtschaftsgruppe Eisen- und Metallwarenindustrie, des Reichsverbandes Deutscher Spielwaren-industrieller und der Nürnberg-Fürther Spielwarenindustrie, ebenso der Vereinigung Bayerischer Spiel- und Metallwarenfabrikanten.

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Zur Familie

 

Ernst Voelk war verheiratet mit Hedwig Wachter, geschiedene Kurz. Er hatte mit ihr einen Sohn und eine Tochter (Ursula). Seine Frau brachte zudem aus ihrer vorherigen Ehe einen Sohn mit in die Familie: Günther Kurz - Geschäftsleitung TRIX - Initiator Schiebetrix 1:180.

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Ernst Voelk verbrachte den grössten Teil des Krieges und seinen Lebensabend in Brissago im Tessin in der Schweiz. In Locarno betrieb er mit seinem Partner Kuchler den weltweiten Exportvertrieb von Trix.

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DISTLER Batteriebahn H0

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Distler Batteriebahn in H0

1895 gründete Johann Distler in Nürnberg die Metallwarenfabrik Johann Distler KG. Bis zum 1. Weltkrieg wurden hauptsächlich Penny Toys hergestellt. Nach dem Krieg kamen dann auch Flugzeuge und mechanische Figuren ins Programm. 1936 wird die Firma Johann Distler durch Ernst Voelk übernommen, der im April 1938 auch noch die Firma Trix übernimmt. Die Produktionsprogramme der beiden Firmen weisen zwar Berührungspunkte aber keine Schnittstellen auf. Somit bleiben die Aufgaben inerhalb des Firmenverbundes auch nach der Übernahme wie folgt verteilt:

Während Distler hauptsächlich Blechfahrzeuge, Blechspielzeug sowie Sortimentseisenbahnen für Kaufhäuser und Versandhandel herstellte, produziert man bei Trix weiterhin die höherwertigen 00/H0-Eisenbahnen (später auch Spur N) und die Trix Metallbaukästen.

Ab 1957 erfolgte die Umstellung der Produktion von Distler Spur 0 Eisenbahnen zugunsten der Spur H0-Batteriebahn die mit 3 Volt Batteriestrom betrieben wurde.

Franz Carl Weber (Schweiz) und Jelmoli (Schweiz), zeigen noch im gleichen Jahr die ersten Distler H0 Züge in ihren Katalogen. Die deutschen Versandhäuser Quelle, Neckermann, Schöpflin  zeigen Distlerbahnen ab 1959.

Zum verwendeten Gleismaterial gibt es in der Literatur unterschiedliche Angaben. K.P. Huschka schreibt es handelt sich um ein Pappschwellenband Gleis von Trix Express, wogegen Dieter Käßer schreibt es handele sich um Schienen die von der Firma Fleischmann zugekauft wurden.

1962 erfolgt dann die Einstellung der gesamten Produktion und der Verkauf der Werkzeuge nach Belgien wo einige Modelle wie der berühmte Distler Porsche aber auch einige H0-Modelle von Distlertoys weiter produziert werden.

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