1939/40 Handmuster der  TRIX 20/56

Text  und Bilder: Peter Anderegg

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Links Gehäuse TRIX 20/56 in Messing. Rechts Tenderlok 20/56 in der ersten Ausführung von 09/1940 - Vorkrieg

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TRIX 20/56 Handmuster linke Seite

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TRIX 20/56 Handmuster rechte Seite

Bei diesem Messing-Gehäuse interessierte mich, wann es entstanden ist. War es ein Prototyp von der 1. Ausführung 20/56  von 1940 (in England 2/514, 4/514, 5/514) oder war es ein Testgehäuse für dieselbe Lok in Gleichstrom von 1953, oder war es ein Teil, das für die spätere Entwicklung der BR 64 1C1-Tenderlok oder BR 24 1C-Dampflok verwendet wurde?

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TRIX 20/56 Handmuster von unten

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TRIX 20/56 Handmuster von unten mit Fahrgestell TRIX 20/52 (ohne Umschalter)

 

Was lag näher, als das Gehäuse von unten zu vermessen und genau zu schauen, was für ein Fahrgestell darunter passt?

 

Das Vorgängermodell der TRIX 20/56, die kleine Dampflok TRIX 20/52 von 1939 wurde als Teile-Spender verwendet.

 

Das Gehäuse war rein zum Zweck hergestellt worden, einen ersten Eindruck der Lok zu erhalten. Da genügte ein Schiebemodell aus bestehenden Teilen. Es handelt sich nicht um einen Erprobungsträger, aber auch nicht um das im Trix-Express-Dienst Nr. 7 von 10/1940 abgebildete Modell der TRIX 20/56.

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TRIX 20/56 Handmuster linke Seite mit eingesetztem Fahrgestell einer TRIX 20/52 und mit zwei Laufachsen

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Serien-Ausführung TRIX 20/56 von 09/1940

 

Nachdem TRIX sich zur Produktion der 20/56 entschlossen hatte - vermutlich aufgrund des Gesamteindruckes dieses Prototyps -, wurde die Technik verfeinert:

  • Automatische Entkupplung

  • Grössere Untersetzung

 

Der Antrieb erhielt zwei zusätzliche Zahnräder, der Radstand wurde größer. Das Bild unten vergleicht die Auslegung beim Handmuster in Messing und Serien-Modell in Schwarz.

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Oben Handmuster, unten Serien-Ausführung TRIX 20/56